Pflanzenheilkunde

„Die Pflanze ist der Ursprung der Nahrung, sie schenkt uns Kleidung und Schutz, sie erfreut uns mit ihren Farben und Düften und sie war einst die wichtigste Quelle der Arznei“ Roger Kalbermatten

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Seit Urzeiten werden Pflanzen zur Heilung und zur Vorbeugung von Krankheiten verwendet.

Physisch besteht die Pflanze aus einer großen Menge von verschiedenen Stoffen. Ein Teil der Substanz wie bspw. Zellulose (holzartige Verbindung) baut den Pflanzenkörper auf. Andere Stoffe beteiligen sich an der Bildung weicherer Strukturen – wie Fette und Eiweiße – und sind wichtige Kalorienlieferanten für die Ernährung. Darüber hinaus enthalten Pflanzen im Zellsaft gelöste Verbindungen wie Vitamine und Mineralstoffe. Pflanzenartspezifische Stoffe sind z.B. Saponine (Seifenstoffe) und Flavonoide (Farbstoffe). Sie haben die Fähigkeit, pharmakologisch im menschlichen Organismus zu wirken.

Anwendung:

Zur Heilanwendung stehen zahlreiche Zubereitungsarten zur Verfügung, wie Teemischungen, Tinkturen, Salben, Umschläge, Massageöle, Bäder und Säfte.

Wirkung:

Die Pflanzenheilkunde eignet sich sehr gut zur Steuerung von Stoffwechselvorgängen, Entgiftungen und Ausleitungen. Das Wesen der Pflanze kann nach dem Ähnlichkeitsprinzip der Homöopathie unterstützend zum körperlichen Beschwerdebild hinzugezogen werden. Zum Beispiel wirkt der Rotklee bei Brustbeschwerden. Die Blüten des Rotklees erinnern dabei an den anatomischen Aufbau einer Brustdrüse. Die Beinwell-Pflanze hilft dagegen sehr gut bei Knochenerkrankungen. Die Wurzel hat exakt die Form eines Knochens.